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Stellungnahme des Fördervereins
zur aktuellen Diskussion um Kongsnæs

Seit mehr als 12 Jahren ist es das Ziel des Fördervereins Kongsnæs e.V., das einzigartige Ensemble norwegischer Architektur in der Potsdamer Kulturlandschaft zu sanieren und wiederherzustellen und so im öffentlichen Raum erlebbar zu machen. Wir unterstützen mit den sich uns bietenden Möglichkeiten die Bemühungen, die 1945 zerstörte „Ventehalle“ nach den überlieferten Originalplänen des norwegischen Architekten Holm Hansen Munthe (1848-1898) auf den noch erhaltenen Fundamenten wieder aufzubauen. Wir freuen uns über das Engagement des Investors Michael Linckersdorff, vor allem über seine Zusagen, den vorhandenen Bestand konsequent denkmalgerecht zu sanieren sowie die „Ventehalle“ und die historische Gartenanlage weitgehend originalgetreu zu rekonstruieren.

Die Realisierung des Projekts muss unterschiedliche Aspekte berücksichtigen und gewichten. Dazu gehören die Vorstellungen des Investors und die der Anlieger, wobei die geschäftlichen Interessen weder des einen noch der anderen im Konfliktfall vorrangig sein dürfen. Besondere Beachtung verdienen die öffentlichen Belange. Die ehemalige Matrosenstation hat eine Bedeutung für alle Potsdamer und für die Besucher der Stadt. Insofern muss der eigene Denkmalwert wieder zur Geltung kommen und zugleich müssen bei der Gestaltung der Uferzone an der Schwanenallee Beeinträchtigungen des Weltkulturerbes ausgeschlossen werden.

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